Territory

Das öl ist ein schatz und dolcedo ist die schatzkiste

Unsere Wurzeln sind unsere Kraft


Und diese Wurzeln sind in Dolcedo, wo die Ölmühle Ghiglione ihren Sitz hat. Wir befinden uns im Prinotal, in der Provinz von Imperia, im westlichen Teil Liguriens. Hier – umschlossen von Bergen und vom Meereswind – hat sich der Olivenanbau, als ein Werk der Benediktinermönche, ausgebreitet. Und somit hat das Olivenöl im Laufe der Jahrzehnte die Geschichte von Dolcedo geformt.
Wenn man in das Tal des Prino einfährt, zeichnet sich, nur wenige Kilometer vom Meer entfernt, von weitem ein hoch aufragender Glockenturm aus dem achtzehnten Jahrhundert ab, der sich aus dem silbrigen Grün der Olivenbäume heraushebt. Nach und nach erscheinen Gruppen von Häusern, dicht scharen sie sich um die Pfarrkirche und werden ins Land hinein wieder spärlicher. Ringsum, eingetaucht in die Vegetation wie Inseln in einem Olivenmeer, liegen zahlreiche Dörfer, die zur Gemeinde gehören: wir befinden uns in Dolcedo. Allein der Name weist auf den Liebreiz des Ortes hin, der schon in einem Dokument aus dem Jahre 1218 als Villadolce bezeichnet wird.
nDer Hauptort, Piazza genannt, ist der Kern der Gemeinde mit der größten Einwohnerzahl und erhebt sich im Tal am Zusammenfluß des Rio dei Boschi mit dem Torrente Prino. Hier fand seit seit jeher der Markt statt,und man findet noch Spuren seiner blühenden Vergangenheit, als er das Handelszentrum des Tals war: die alten Maße für Öl und Wein, die majestätische Pfarrkirche S. Tommaso und die Brücke der Malteserritter.\r\n
\r\nGleich oberhalb des Ortes liegen San Martino und Ripalta, das sich auf dem Hügel drängt, von dem aus man eine ganz besondere Aussicht über das ganze Tal von Piazza bis zum Meer hin genießt. Etwas weiter zur Küste hin liegt Isolalunga, während die anderen Dörfer sich alle entlang der Bergrücken erstrecken, die zu der Kapelle der Santa Brigida und zum Monte Faudo hinführen: es sind dies San Paolo, Costa Carnara , Castellazzo, Ramelli, Bellissimi, Trincheri, Lecchiore, Magliani, Orenghi, Boeri, Rimbaudi. Die Landstraße führt am Rande aller dieser Örtchen entlang und erlaubt es dem Besucher, in ein Ambiente einzutauchen, in dem Zeit und Raum, die Stille der \”carruggi\”, der Gäßchen mit ihren Natursteinhäusern, die mit den typischen \”rissöi\” , Kieselsteinen, belegten Saumpfade und die in Terrassen angelegten Felder noch den Rhythmus und das Licht einer Vergangenheit widerspiegeln, die der Natur und ihren Elementen zutiefst verbunden war.
Die bäuerliche Architektur